LOCKDOWN

Dezember 2020

Wo ist die Evidenz?

Zwanzig Texte blicken im Buch «Lockdown 2020 - Wie ein Virus dazu benutzt wird, die Gesellschaft zu verändern» (Promedia Verlag Wien) analysierend und differenziert auf die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kollateral-schäden der ersten Welle des globalen totalitären Corona-betrugs.

Das fundierte und interessante Buch beschäftigt sich breit und vertieft (und mit vielen Hinweisen auf Quellen im Internet) mit dem Nährboden der Pandemieinszenierung, den sozioökono-mischen und psychosozialen Folgen, staatlichen Zwangs-massnahmen und der Rolle der Medien. «Es ist ein gelungener Versuch, zu belegen, dass nicht Corona unser Leben verändert, sondern jene, die mit ‹Corona› handeln. Es geht um das Wissen und die Erfahrungen, die Angst nicht weiter zu nähren, sondern zu ermutigen, sich nicht das Leben zu nehmen, aus Angst vor dem Tod», schreibt das Webmedium nachdenkseiten.de.

Pandemieprofiteure
Das linke Kollektiv Chuang-Blog ergänzt ganz am Anfang mit einer chinesischen Perspektive. Andrej Hunko nimmt die aufgebauschten und gescheiterten ersten Versuche der Pandemiepro-fiteure, die Vogel- und die Schweinegrippe, sowie die Rolle von Bill Gates und der WHO unter
die Lupe. «Covid-19: Wo ist die Evidenz?» und andere Fragen stellt und beantwortet Andreas Sönnichsen.

Klassenkampf und Wissenschaftskritik aufgegeben
Peter Nowak spricht in seinem Beitrag «Die autoritäre Staatlichkeit und der Konformismus der Linken» vom liberalen Widerstand gegen die Plandemiemassnahmen, der es verpasst, an soziale Bewegungen anzuknüpfen und von den Linken (die ganze Linke, nicht nur die PdL)
und der Antifa, die «sowohl praktisch als auch theoretisch extrem staatstragend» auftreten. Er hinterfragt modische Begriffe wie «Coronaleugner» oder «Querfront», hier zitiert er Michael Zantke: «Bei den ‹Hygienedemonstrationen› ist kein dauerhafter organisatorischer Zusammen-schluss abzusehen», verschiedene politische Gruppen und Persönlichkeiten betätigten sich vor allem nebeneinander. Nowak bedauert auch, dass die Linken den Klassenkampf und ihre «lange Geschichte der linken Wissenschaftskritik» aufgegeben haben und die Verlautbarungen und Dogmen der einseitigen offiziellen Wissenschaft kritiklos übernehmen.

Scheinbare Pandemien und Seuchen-Hysterie
Roland Rottenfußers Text «Die Gesundheitsdiktatur» bezieht sich unter anderem auf Michel Foucaults Buch «Überwachen und Bestrafen» und Naomi Kleins «Die Schock-Strategie» und
hält unter dem Titel «Blütezeit der Verrohungsnarrative» fest: «Pandemien und scheinbare Pandemien können der Verrohung breiter Bevölkerungsschichten Vorschub leisten. Die dafür notwendigen Verrohungsnarrative wurden zum Beispiel auch in Filmen vorweggenommen. Man denke nur an die in Zombie-Streifen propagierte Sofort-Tötung von Infizierten. Wenn in einem solchen Filmszenario jemand den Tötungsvorgang aus Mitgefühl zu lange hinauszögert, kann
er selbst zum Opfer und infiziert werden. In Zeiten einer Seuchen-Hysterie können Begriffe wie ‹falsche Rücksichtnahme› Hochkonjunktur haben.»

©Text Damian Bugmann 2020


Hannes Hofbauer, Stefan Kraft (Hg.): «Lockdown 2020 - Wie ein Virus dazu benutzt wird, die Gesellschaft zu verändern», Promedia Verlag Wien 2020, 280 Seiten.


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Links:

Covid-19-Gesetz, Terrorgesetz

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              Links:

Der Film «Unerhört!» (2020) von Reto Brennwald ist gratis auf vimeo zu sehen.

Podiumsdiskussion nach der Filmpremiere:  youtube.



Lockdown
Lockerung
Maulkörbe
Manipulation

Lüge
Lockdown

Sie spielen mit uns
wir werden ausgespielt


©Text Damian Bugmann 2020


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Dialogangebot
bleibt ungehört

Der Journalist und ex-srf-Moderator und -Redaktor Reto Brennwald blickt mit seinem Dokumentarfilm «Unerhört!» im Herbst 2020 kritisch auf den ersten Lock-down und die Pandemie-politik.

Er lässt kritische Interview-partner wie Betroffene, De-monstrierende, Fachärzte, Hausärzte, den Komiker Marco Rima und den Chemie-Nobel-preisträger Michael Levitt aus-giebig zu Wort kommen. Daniel Koch, Medienliebling und ehemaliger Leiter der Ab-teilung Übertragbare Krank-heiten des BAG, versucht Brücken zu schlagen.

Reto Brennwalds Film ist skeptisch gegenüber den Pandemiemassnahmen, thematisiert grundsätzliche Fragen und schlägt vor, man solle Alternativen wählen zu Contact Tracing, Masken und Lockdown, die nicht grosse soziale und wirtschaftliche Schäden hervorrufen.

Unterdrückte Meinungen
Die Grundstimmung des Films ist stark auf Dialog ausge-richtet und vermeidet laute und radikale Töne. Die öffentlichen Aufführungen des Films mit Podiumsdiskussionen suchten ebenfalls den fairen Dialog. Bei der filmisch dokumentier-ten Premiere kamen aber die Gegner*innen im Publikum und auf der Bühne nicht richtig zu Wort. Und die hervorbrech-enden unterdrückten Mei-nungen und Emotionen der Pandemiegegner*innen wuchsen ihm über den Kopf.

Panikmache, Manipulation
Brennwalds Engagement für den Dialog im Kleinem und in der Öffentlichkeit bleibt leider wirkungslos: Definitionsmacht und Herrschaftsdiskurs der Behörden und ihrer Wissen-schaftler und der scharf mach-enden Medien sind so gross, dass kein Platz ist für Dialog und Verständigung. Panik-mache und Manipulation mit diffusen Fallzahlen, Behaup-tungen vom äusserst gefähr-lichen Virus und von Spitälern am Anschlag sowie das Ge-fasel von Covidioten, Neonazis und Verschwörungstheorien sind erdrückend.

©Text Damian Bugmann 2020