VERSCHWÖRUNG

Ende April 2020                                
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Die individuell vollzogene Kollektivstrafe der heimischen digitalen Quarantäne.                         ©Foto Damian Bugmann



Einschüchterung und Isolation

Die omnipräsente antikommunistische Propaganda
ist derart einschüchternd und anmassend, dass sich
kaum jemand getraut, ein Wörtchen dagegen zu sagen
um nicht in politische, wirtschaftliche und soziale
Isolation zu geraten

Die omnipräsente Pandemie-Propaganda
ist derart einschüchternd und anmassend, dass sich
kaum jemand getraut, ein Wörtchen dagegen zu sagen
um nicht in politische, wirtschaftliche und soziale
Isolation zu geraten


Ja nicht kritisieren

Demokratie ist schon in Ordnung
jetzt ist aber alles anders
wir haben grössere Probleme

der Bundesrat weiss was er tut
der Regierungsrat ebenfalls
deshalb sind sie im Amt

nur nicht kritisieren
nur nicht reklamieren
nur nicht undankbar sein
nur nicht auffallen

keine Verschwörungstheorien
keine gewagten Thesen verbreiten
Schweizer sein, Schweizer bleiben


Vireneuphorische Linke

Treu dem Vaterland
der Landesregierung

und den Profiten
von Schulmedizin
und Pharmaindustrie

Trotz Schwärmerei von
Lenin und Revolution


Citoyens, Citoyennes!

Es ist höchste Zeit, das kapitalistische Patriarchat zu stürzen
und mit dem Aufbau einer Lebewesen und Lebensräume

respektierenden sozialistischen Gesellschaft zu beginnen!


©Gedichte Damian Bugmann 2020


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Links:

RUSSISCHE REVOLUTION

TWENTIES

NATURMEDIZIN

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Zum inflationär gebrauchten Begriff «Verschwörungstheorie»

Der Begriff wird auch jenen untergeschoben, die sich keine Illusionen machen und den Herrschenden allerhand zutrauen.

Am Anfang der Gelbwesten-Bewegung meinten viele, man müsse sich heraus halten, pfui, das sei ein Kind des Front national. Hätten sich nicht Linke und Gewerkschafter*innen in die Bewegung gemischt, wären nicht der Generalstreik und die riesigen Demonstrationen während Monaten entstanden - die dann durch den Corona-Hype abgewürgt wurden.

Hätten die Bolschewiki die Russische Revolution und die Räte den Sozialdemokraten und Sozialrevolutionären überlassen, hätte es keine sozialistische Novemberrevolution gegeben. Lenin meinte zu Recht, man solle sich nicht zu gut sein, sich in Bewegungen einzumischen, sondern hinein gehen, diskutieren, überzeugen!

Hätte die Mehrheit der deutschen Kommunist*innen zwischen den Kriegen so reagiert wie heute, hätte sie mit der Sozial-demokratie zum liberal-rechtskonservativ-faschistischen Block gehalten und sich von den  antifaschistischen «Verschwö-rungstheoretiker*innen» im eigenen Lager distanziert. Die Kommunist*innen hätten den Klassenkampf aufgegeben, sich ins «Volksganze» eingefügt und Krieg, Nationalismus und Imperialismus unterstützt und propagiert - mit dem Argument, man müsse jetzt in höchster Not gegen die brandgefährlichen Franzmänner und die barbarischen Russen zusammenhalten, damit das deutsche Volk nicht untergehe.
Um Demokratie und soziale Gerechtigkeit könne man sich
dann kümmern, wenn der bedrohliche Feind vernichtet sei.

Heute heisst der konstruierte Feind Corona.


Alltag als totalitäres Manöver

Von «Verschwörungstheorie» sprechen abwertend und diffa-mierend jene, die nicht sehen wollen oder können, was abgeht: Die Bevölkerung wird einen grossen Schritt weiter entmündigt, nicht einmal mehr Unterschriften- und Stimmvieh darf sie sein. Demokratische Diskussionen und Prozesse werden sistiert, vielleicht definitiv abgeschafft.

Der Bevölkerung wird medial eingeimpft, ein willkürlich heraus-gepickter Grippevirus sei extrem wichtig und gefährlich. Deshalb müsse man auch den letzten Rest demokratischer Mitbestim-mung in der bürgerlichen Demokratie den Exekutiven überlas-sen und nur noch Ausführende der behördlichen Anweisungen und Versuchskaninchen der Schulmedizin sein.

Instrumentalisierte Sentimentalität
Der Bevölkerung wird eine wesentliche Mitschuld zugewiesen an der Verbreitung gefährlicher Viren durch die Nichteinhaltung der behördlichen Anweisungen. Und man behält sich
nach der allfälligen Beendigung des Lockdowns vor, die Leute jederzeit  vom wieder einigermassen pulsierenden öffentlichen Leben

weg zurück in die individuell vollzogene Kollektivstrafe der hei-mischen digitalen Quarantäne zu schicken.
Auch instrumentalisierte Sentimentalität und «Solidarität», die bereits mit der Terrorhysterie vorbereitet worden sind, werden weiter eingeübt.

Entpolitisierung, Vereinzelung, soziale Distanzierung und Prü-derie werden weiter getrieben bis zur Unterwürfigkeit und Ab-wehr jeder Kritik an der nur schlecht verwedelten Autokratie von Exekutiven und der Medizinindustrie. Ihre suggestiven, einsei-tigen und oft auch schädlichen Massnahmen und Therapien wie Virustests, Wegsparen von Personal, Fehldiagnosen, Falsch-behandlung, Intubationen, überdosierte Medikamente, Medika-mentenversuche, zu viele Impfungen und Operationen werden in den Status der Unfehlbarkeit erhoben und totalitär durchge-setzt.

Beschränkte, invasive Schulmedizin
In vielen Bereichen ist die Naturmedizin umfassender, sanfter, gezielter und wirkungsvoller als die invasive Schulmedizin. Ihr Status als Magd der Schulmedizin wird zementiert: da ein Kamillentee und dort Arnika-Kügeli gegen Muskelkater nach dem Wandern als untergeordnete und fast überflüssige Mass-nahmen zum Verbessern des Allgemeinzustands. Gleichzeitig werden durch die beschränkte, brachiale Schulmedizin verur-sachte Organschäden, die Schwächung des Immunsystems und Tote fahrlässig in Kauf genommen.


©Texte Damian Bugmann 2020